Mai 17

Noch 100 Tage – Einfache Dinge können so schwer sein… Trail-Training

Heute waren wir zum Trail-Training bei meiner Freundin Monika. Sie reitet sehr erfolgreich Horse an Dog-Trail und hatte uns Anfänger ihre Hilfe angeboten. 😀 In unserem Weg stand unsere Lieblingsschreckgespenster:  Brücke,  Tor und ein paar Stangen für die Volltraverale.

Die Brücke sah recht harmlos aus und war für Ljosfari kein Problem. Da konnte man vorwärts-/rückwärts/seitwärts drüber kraxeln.  Mal sehen ob er das, auf dem Turnier in 2 Wochen auch so sieht. 😀

Wir versuchten also unser Glück am Seiltor. Eigentlich ging es ganz gut, nur der letzte Dreh mit der Hinterhand machte uns Probleme.  Irgendwie dachte Ljosfari wohl immer:  Ich bin durch – also fertig. 😀 Wollte ich dann, das er noch weiter mit der Hinterhand rum tritt, wurde er zappelig und ich konnte froh sein, wenn ich das Seil doch noch einhaken konnte. Von links nach rechts ist eindeutig unsere Schokoladenseiten, aber mit ein bisschen Übung ging es auch anders herum. Also Schwierigkeitsstufen erhöhen und Flügel in das Tor einhängen. Monika hat mir verraten, wie man damit hantiert ohne sich den Verschluss in den Bauch zu rammen 😀

Aber wie immer im Pferdetraining sind die Dinge, die wirklich simpel aussehen, die schwierigsten!

Seitwärts über einer Stange….

Das Pony kann wirklich alle Seitengänge Schulterherein, Traver, Renver, Konterschulterherein – alles gar kein Problem. Also war ich sehr optimistisch, das Schenkelweichen über eine Stange möglich sein sollte. Da bin ich allerdings einem Irrtum aufgesessen.

Schenkelweichen über einer STANGE, ist laut Ljosfari ein Ding der Unmöglichkeit. Schon beim normalen Drübertreten machte Kling, Klong. Ich weiss gar nicht, wie oft Monika, das Ding wieder gerade hingelegt hat. Das Pony regte sich auf und zappelte, ich regte mich auf weil das Pony zappelte und das Pony zappelte natürlich noch mehr…..

Also noch mal alles auf Anfang. Wir gehen seitwärts am Zaun entlang und versuchen das Pony zu stoppen. Pony möchte aber nicht stoppen, sondern gerne weiter seitwärts rennen. Es hat wirklich eine ganze Zeit gedauert, bis wir uns wieder zusammen gerauft hatten. 🙂 Monika hat ganz genau hingeschaut und mir Tipps gegeben, wie Ljosfari über die Stange treten muss, damit er sich nicht mit irgendeinem Huf an die Stange tickt.  Nach dem zweiten guten Versuch haben wir es schnell aufgehört… bevor das Pony doch wieder anfängt zu rappeln. :-).

Auf jeden Fall müssen wir noch unsere Spielepark-Ausrüstung erweitern. Nicht, das dieses fiese Abflussrohr, das sie sich beim letzten Trail als harmlose Stange getarnt hatte, uns auch beim nächsten Turnier in die Verzweiflung treibt.

Lesetipp: 

Ich habe mir auf jeden Fall, das Buch Working Equitation Trail Training von Angelika Gräf herausgesucht. Da stehen ganz viele wunderbare Tips drin. Wie man diese verflixte Stange ganz systematisch angeht. Morgen habe ich ja leider sehr wenig Zeit, aber Donnerstag werden wir das bestimmt noch mal in Angriff nehmen.

Ausblick 

Wir  haben ja am 3. Juni das Hestadagar auf dem Margarethenhof genannt und ich bin ja mal sehr gespannt. Die Kinder wollen im Paar-Viergang und Fahnenrennen starten. Für Vinnie habe ich Töltprüfung und Trail genannt und mit Ljosfari starte ich in einer Prüfung die Smali heisst und wohl ein Trail auf Zeit ist. Könnte eine gute Vorbereitung für den Speedtrail sein, wenn ich jemals vor hätte ihn zu reiten. 😀

 

 

 


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VeröffentlichtMai 17, 2018 von Sabine in Kategorie "Trail

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