Mai 26

noch 95 Tage – wir trainieren für den Dressur-Trail

Heute waren wir beim Therapie und Ausbildungszentrum Brio zu Gast und haben an dem Working Equitation Kurs teilgenommen. Nach einer kurzen Theorie- und Vorstellungsteil ging es dann auch gleich zu den Hindernissen und wir trainierten für den Dressur-Trail.

Vinnie im Dressur-Trail:

Der erste Aufreger des Tages für das Pony war ein unscheinbarer Teppich. Nachdem man todesmutig laut schnorcheln darauf gestiefelt ist, konnte man schließlich sogar drauf stehenbleiben. Rückwärts runter war dann allerdings schwierig, weil das Pony meinte meine Hilfen in Scharren umsetzen zu müssen und dabei der Teppich sich natürlich zu uns einklappte – huch wie konnte das nur passieren. 🙂

Was wieder zeigt, das wir zwar ziemlich viele Spielzeuge zu Hause haben, diese aber leider viel zu wenig einsetzen. Über Planen und Yoga-Matten gehen, habe ich mit Vinnie bisher noch gar nicht geübt, das müssen wir unbedingt ändern.

Auch den Pferch hat er gut gemeistert – trotz monströser gelber Plastikvierecke, die kleinen Ponys das Blut in den Adern gefrieren lassen. Der Paralellslalom war wieder mal zu eng für uns, aber das kennen wir ja schon,. Gerade die Rechtskurven geraten bei uns gerne mal ein bisschen ausser Form. Aber später wir haben es auch im Tölt geschafft.

Beim einfachen Slalom hatte ich ein paar Verständnisprobleme, mir war nicht so klar, wie dieses Hindernis im Idealfall geritten werden soll. Dank Lindas Erklärungen sind wir nun schlauer und bekommen es auch einigermaßen gut hin 🙂

Aber für das Hindernis  2 Tonnen wünsche ich mir einen Paso Fino!!! Nein, ist nur Spass – Vinnie schafft das schon – wir brauchen nur eindeutlich mehr Übung.

Becher umstellen war wieder kein Problem und schafften wir zu späterer Stunde sogar auch im Rückwärtsgang.

Glockengasse ging sehr gut, nur das L hätte ihn wohl noch überfordert.

Die Stange aufnehmen und ablegen – kein Problem! Die Garocha auf der Schulter tragen, ging sogar im Tölt. Insgesamt findet das Pony, die Übung sehr unspektakulär. Es war aber auch kein schwarzer Stier da, dem man einen Ring abluchsen muss.

Das Seil-Tor hat er in zweiten Einheit auch wirklich bravourös gelöst.  Yiphee

Unser Angsthindernis „Seitwärts über die Stange“ sind wir auch angegangen. Zuerst haben wir das Seitwärts vor der Stangenzu beiden Seiten geübt. Anschließend haben wir es auch noch mal mit der Stange zwischen den Beinen probiert und was soll ich sagen: Hallelya – es hat geklappt!! Zwei mal habe ich die Hufe gegen das Holz klappern gehört, aber ansonsten war er sehr kooperativ, sehr fein und wohl dosiert. Tolles Pony !!!

Ljosfari

Morgens hatte ich mit Ljosfari schon die Hindernisse für den Dressurtrail geübt und er hat auch wirklich super toll mitgemacht, auch das Seiltor hat er gut gemeistert und selbst Seitwärtstreten über der Stange ging. 🙂 Manchmal hilft trainieren doch 🙂

Nachmittag ging es wieder auf die Ovalbahn und habe im Grunde dasselbe Programm absolviert, wie gestern. Aber eben unter erschwerten Bedingungen. Es waren nämlich noch 3 andere Pferd-Reiter-Paare in der Bahn und da kommt bei uns ja immer ein wenig Hektik auf. Wenn es kritisch wurde, habe ich versucht beruhigend auf ihn einzureden. (Die Frage ist immer, wen das mehr beruhigt 😀 ) Aber wir haben es wirklich sehr gut hingekriegt und er ist sogar im schönen Tölt geblieben, als eines der Ponys im Galopp an uns vorbei gegangen ist. Ich weiss, das dies in einer „richtigen“ Töltprüfung wird dies ganz anders aussehen, weil dann mein Nervenkostüm ja ganz anders flattert, aber auf jeden Fall sind wir gut vorbereitet.


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VeröffentlichtMai 26, 2018 von Sabine in Kategorie "Ovalbahn", "Trail

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