Mai 28

Noch 93 Tage – über eine Plane gehen :-)

Freiarbeit: über eine Plane

Nachdem die Kinder gestern gemütlich ausgeritten sind, ging es dann heute wieder in die Bahn. In  Sachen Rittigkeit gibt es  ja bei meinen Ponys noch viel Luft nach oben. 🙂 Leider hat es bei uns schon lange nicht mehr geregnet und so ist der Reitbahnsand ziemlich tief und staubig und ich musste ein bisschen kreativ vorgehen um die Dressurstunde spannend zu gestalten. Über eine Plane gehen, habe ich diesmal gewählt, weil ja auch die beiden Trailprüfungen auf dem Hestadagar immer näher rücken. Da wird es bestimmt ein paar Gruselschocker für die Ponys geben. Die Plane habe ich genau auf die Mittellinie vor X gelegt.  So üben wir schon einmal gerade reiten auf der Mittellinie, anhalten, grüssen und gerade weiter reiten, vielleicht sogar antölten. Der erste Teil unserer Rittigkeitsprüfung, der wir uns ja auch irgendwie nähern müssen.

Wunderwaffe: Einfache Schlangenlinie

Ausserdem habe ich noch drei Pylonen für eine einfache Schlangenlinie in der Bahn verteilt. Zwei Hütchen standen jeweils in den Ecken und eines genau am Scheitelpunkt der Schlangenlinie. So das ich, wenn die Ecken nicht ganz so gut gelingen noch einmal eine Volte um das Hütchen reiten kann. Die einfache Schlangenlinie hat lange Zeit bei mir ein Schattendasein geführt, aber nach einer Challenge von Dr. Thomas Ritter, weiß ich diese Übung wirklich zu schätzen und für Ljosfari´s festes Genick ist sie eine wahre Wunderwaffe. Dieses fließende Umstellen macht ihn einfach unglaublich locker. Das ist im Schritt super toll, weil man hier auch noch ganz langsam üben kann im Drehsitz Schulter und Hüfte in der jeweils richtigen Konstellation zu drehen, möglichst ohne das Pony umzuschmeissen 🙂 Mit dem richtigen Fokus entsteht, da immer sehr viel Harmonie und auch Ljosfari´s Genick lässt sich so ein wenig lösen. Ganz besonders toll, finde ich die Übung im Tölt, weil sie dort noch mehr fließt. Da wird der Tölt bei Ljosfari immer runder und selbstverständlicher. Ich kann das Pony immer besser mit den Schenkel einrahmen und gerade die schlechte Seite wird immer besser. Ich entwickle daraus auf meinem kleinen Reitplatz immer eine große Acht. Aber das muss ich wohl dann mal aufmalen.

Lesen Sie weiter