Juni 11

Noch 85 Tage – Zirkel reiten….

… kann so schwierig sein.

Ich gebe zu: Auf dem Zirkel reiten, hieß für mich bisher: Wir kringeln irgendetwas Rundes auf einer Bahnhälfte. Aber exakte Linienführung sah irgendwie anders aus.  Ja, ich weiss –  ich soll an den Zirkelpunkten am Hufschlag ankommen und natürlich auch bei X, das habe ich auch nach besten Wissen und Gewissen versucht. Aber selbst wenn ich alle diese Punkte treffe, wird mein großer Kreis selten ein exakter Zirkel. Deshalb wollte ich mich heute wirklich nur auf den Zirkel und eine genaue Linienführung konzentriert. Es war super heiss und ich wollte es uns nicht allzu schwer machen. Als Spasselement hatte ich heute noch mal den Rappelsack aufgehängt, der um die Bahn gezogen werden wollte. 🙂 Zu Fuss haben wir dies vor dem Aufsteigen auch geübt, da war es kein grosses Problem…

Doch schnell stellte sich heraus; selbst auf seiner guten Hand war es schwierig mit Ljosfari den Zirkel wirklich rund zu halten und gleichzeitig noch einen ruhigen Takt zu reiten. Er wurde immer schneller und hektischer. Also erstmal einen ruhigen Takt herstellen. Auf der linken (schlechten) Hand ist es naturgemäß noch schwerer und Ljosfari wirkt irgendwie verdreht. Er ist links schon recht eng und schaut aber trotzdem nach außen ich kann sein gesamtes rechtes Auge sehen. Wieder konzentriere ich mich auf den Takt und darauf mit dem Schenkel punktuell das linke Hinterbein anzusprechen und nicht zu drücken. Außerdem bewusst meine äußere Seite aufzumachen, um so die Biegung auch wirklich zu zu zulassen. Den äußeren Zügel fasse ich so weit, wie möglich, ohne den Kontakt zum Maul zu verlieren. Langsam wird es besser, aber ich glaube, da liegt noch ein weiter Weg vor uns.

Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Mal Pylonen an die Zirkelpunkte stellen, damit die Orientierung noch ein bisschen besser klappt. 🙂

Zirkel reiten im Tölt

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